Über mich:
Wissen Sie, wie schwer es ist, sich
selbst jemandem so vorzustellen, daß der andere wirklich weiß, mit
wem er es zu tun hat? - Es ist sehr schwer!
Ich bin in Kiel geboren, also eine echte „Kieler Sprotte“. Darauf
bin ich immer noch stolz, obwohl es, wenn ich ehrlich bin, nicht
mein Verdienst ist. Umso weniger, als wir seit einigen Jahrzehnten
im südlichen Schleswig-Holstein, im Herzogtum Lauen-burg, leben, was
ich bei meinen täglichen Spaziergängen, Wanderungen oder
Fahr-radtouren immer wieder als Privileg empfinde: Wer in diesem
Frieden, in so bezaubernder Natur und Schönheit leben darf, ist
privilegiert! Als Verdienst dagegen dürfen wir es uns vielleicht
anrechnen, daß mein Mann und ich seit mehr als 30 Jahren verheiratet
sind und zwei wundervolle Töchter haben heranwachsen und in die Welt
ziehen sehen!
Schon sehr früh war klar, daß meine Begabungen nicht auf
naturwissenschaftlich-mathematischem Gebiet lagen ... oh nein! Für
mich zählte das Wort, gesprochen, geschrieben, gelesen, gehört,
gedacht, erlauscht, erfunden, in Prosa oder Lyrik .... und so wandte
ich mich nach dem Abitur logischerweise auch den Sprachen zu, die
mich durch mein Berufsleben begleiteten.
Seit ich lernte zu schreiben, machte ich es mir zur Gewohnheit,
Kummer und Sorgen in Form von Geschichten zu Papier zu bringen. Und
meine Trauer um Benny, den Kater, der meine große Liebe war und der
nicht bleiben durfte, weil Ihre Hoheit Sanne I. die älteren Rechte
hatte, ließ den ersten Band meiner Geschichten, „Wo, bitte, geht’s
nach Hause?“, entstehen. Es folgten drei weitere, mit deren
Verkaufserlös ich der ALBA Madrid in den letzten Jahren ein kleines
bißchen helfen konnte. Und dass ich das konnte, verdanke ich Ihnen –
meinen Leserinnen und
Lesern! Danke.